"Pimpen" kann man viele Dinge – man kann seinen Desktop, seine Mails aber auch das Handy und vieles mehr Pimpen. Entgegen der Begriffserklärung die wir für "pimp" im Englischen erhalten (to pimp = kuppeln, the pimp = der Lude/slang) erhält pimpen hier die Bedeutung von Aufwerten, Aufhübschen, Aufmotzen, dem persönlichen Geschmack anpassen. Viele Handy-Nutzer möchten sich durch diese individuelle Personalisierung ihres Handys von der Masse abheben. Es gibt für diese Aktion mittlerweile Skins (bedruckte Folien), die auf das Gehäuse des Handys aufgeklebt werden und die Optik verändern. Handy pimpen bedeutet aber auch Handyspiele, MP3, Handy-Klingeltöne, farbige Handylogos, Mobiles Internet, Handy-Videos, WAP, Handyfun, Real Music, etc. auf dem Handy installieren. Hierzu stehen neben kostenpflichtigen auch kostenlose Software-Downloads zur Verfügung. In Japan ist es der letzte Schrei, das Gehäuse der Handys manuell mit Glitzersteinen, Federn oder Blumen zu verschönern. Handy pimpen kann aber durchaus auch durch ein Handy-Tuning erfolgen, also pimpen aus dem Inneren des Handys heraus. So kann man sich z. B. neue Handy-Themes von dem entsprechenden Mobilfunkhersteller auf sein Handy schicken lassen. Der Effekt ist, dass sich dann beispielsweise das Menü im Handy in einem neuen, individuellen Format präsentiert. In den meisten Fällen wird damit auch die Menüführung vereinfacht. Oder aber man gestaltet sich sein Wunschmenü selbst. Viele Features lassen sich heute problem- und kostenlos aufs eigene Handy laden. Dies kann entweder über den PC als Download, per SMS durch den Anbieter oder wireless geschehen.
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